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Opel Karl

Karl, der Charmeur

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kein Chichi, aber chic

Gestatten, der Name ist Karl, Opel Karl. Diese Nomenklatur für ein Pkw klingt aufs erste Gehör nicht gerade mondän oder feudal. Doch je öfter man den Namen seines kleines City-Lieblings wiederholt umso mehr baut sich das emotionale Band auf. Die Schnittstelle Automobil und Mensch beginnt bei diesem Kleinen also schon beim Namen. Doch mit welchen Vorzügen und Eigenschaften verwöhnt Karl seine Passagiere? Dieser Frage haben wir uns im Test angenommen.


Die technischen Daten des Karl:

3-Zylinder-Benzinmotor mit 75 PS

Tempo 0 bis 100km/h in Sekunden 13,9 Sekdunden

Normverbrauch 4,3liter

Testverbauch rund 6 liter

Leergewicht 939kg

Kofferraumvolumen 215l

Preise ab 8.990€ (österreich)


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Der kleinste Wagen von Opel schlägt sich unerwartet gut im Stadt- und Überland-Test. Unter der Haube schlummert ein adäquat kleiner 1.0 Sauger mit einer Leistung von 75 PS. Klingt nicht viel, überrascht aber ungemein. Der Motor hängt gut am Gas, dreht freudig die Gänge aus und vermittelt mitunter ein Quäntchen Fahspaß. 

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Die Gute Fahrlaune ist auch dem feinen Fahrwerk zu verdanken. Opel trifft exakt den süßen Punkt für den erdverbundenen Miniflitzer. Enge Kurven durchsteuert er schnittig ohne unerwünschtes Herzklopfen & Bangen bei der Besatzung auzulösen. Auch auf der Autobahn bei Geschwindigkeiten bis an die 120km/h tänzelt er bei guten Fahrbedingungen nicht herum. Erst wenn starker Seitenwind aufkommt wird der Winzling herumgeschubst und läuft Gefahr die markierte Spur zu verlassen.

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20160319_151812Im Innenraum spürt man förmlich den Kostendruck, der im Kleinwagensegment herrscht. Solange man nicht anfängt durch Cockpit zu fühlen stört dies aber auch nicht weiter. Lenkrad, Schaltknauf und die Knöpfe sind griffig und wertig. Der Rest ist zweckmäßig aus recht hartem Plastik.

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Fazit

Für fahrwütige Ambitionisten ist Karl naturgemäß kein geeigneter Untersatz. Vielmehr werden vernunftorientierte Käufer mit Affinität zu Rüsselsheimer Automobilen fündig. Kleinwägen gibt es ja in der heutigen Marktsituation – besonders in Europa – wie Sand am Meer. Karl ist nicht der Beste unter ihnen, aber auch fernab der untersten Ränge. Wir platzieren ihn generös im oberen Mittelfeld. Anzutreffen wird der Wagen erwartungsgemäß im suburbanem Raum sein. Aber wohl werden eloquente Autoverkäufer im ländlichen Bereich Einiges absetzen können. Denn auch den zwischendörflichen Verkehr Überland meistert der Kleine bravourös.

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Auf der Rückbank wird, abhängig von der Körpergröße gesessen oder gekauert. Bei Erwachsenen trifft der letztere Fall wohl öfters ein. Typische Not- bzw. Kindersitze eben.

20160319_151148Der kleine schluckt wenig „215l“ – außer beim Sprit, da langt er genüsslich zu. Bei unverhaltener Fahrweise waren es gar an die 6Liter.

20160319_152709Alles eine Frage der Perspektive, gegen Tausende Europaletten kommt größenmässig keiner an

Author: Mathias Cornelius Hofer

Ort:Wien, Österreich
Erreichbarkeit: mathias@auto-motiv.at

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